Dungeons & Dragons Java-Programm #2 Hauptmenü und Anhang

Es geht langsam, aber stetig, vorwärts mit meinem kleinen D&D-Projekt.

Die Abschnitte 1 bis 10 sind geschafft. Der Storybeginn steht. Ein „Hauptmenü“, oder eine Art Startbildschirm habe ich auch mal angefangen. Den Anhang der beschreibt wie man das Solo-Abenteuer überhaupt spielt habe ich eingebaut, auch wenn der vom Inhalt nicht weiter notwendig sein wird. Bisher übernehme ich den ganzen Text aus der PDF. Alle Spielmechaniken die ich in das Programm einbauen möchte, kann ich also aus den Texten wieder entfernen.

Beim Anhang bin ich auf das Problem gestoßen, dass der ganze Text zuviel für meine festgelegte Fenstergröße ist. Eventuell sollte ich mir darüber Gedanken machen, das ganze Fenster doch nochmal zu vergrößern.
Erstmal habe ich das Problem aber ganz simpel mit einer Scrollleiste (bzw einem ScrollPane) gelöst. Das wollte zuerst auch nicht so ganz funktionieren, bis mir T. den entscheidenden Tipp gegeben hatte und der ganze Text fleißig herumscrollte.

Bevor ich mich an das ganze Gedöns der Spielmechaniken im unsichtbaren Hintergrund des Programms mache, habe ich erst einmal vor die ganzen Abschnitte (81 an der Zahl) fertig zu stellen. Das ist simples Copy&Paste, bis ich dann an den „anspruchsvolleren“ (oder auch spannenden) Teil komme.

Dungeons & Dragons Java-Programm #1

Seit ich durch mein Studium angefangen habe Programmieren zu lernen, hatte ich Lust mir etwas eigenes kleines zu basteln. Und was würde nun näher liegen als ein Spiel?

Da meine Kenntnisse in Java und allgemein im Programmieren noch sehr grundlegend sind, ist ein richtiges 2D (oder gar 3D) Spiel erstmal unrealistisch.
Stattdessen habe ich mir ein kleines Text-Spiel vorgenommen. Als Grundlage dient dafür ein Solo-Abenteuer für Dungeons & Dragons. Wer sich das Abenteuer schon klassisch mit Stift und Papier vornehmen möchte, oder einfach mal reinschauen möchte wie das ungefähr aussieht, kann hier klicken:
Nimbuls Solokampagne – Kapitel 1: Dämmerung der Schatten

Das praktische ist, dass eine Solo-Kampagne komplett allein gespielt werden kann. Anders als normale, klassische D&D Spiele in der Gruppe.

Dämmerung der Schatten ist ein Abenteuer für einen Spieler und keinen Spielleiter. Der Spieler sollte im Besitz des Spielerhandbuches 3.5 sein, um dieses Solo spielen zu können. Außerdem muss ab und an im Spielleiterhandbuch 3.5 nachgeschlagen werden wie auch manche Monsterwerte im Monsterhandbuch 3.5.
Das Abenteuer sollte mit einem Charakteren der 1. Stufe begonnen werden.
Höherstufige Charaktere können sich an diesem Abenteuer auch versuchen, doch dürfte einiges an Spielspaß verloren gehen.
Im Anhang finden sich Hinweise darauf, welche Zauber und Fertigkeiten in diesem Abenteuer berücksichtigt wurden, außerdem eine ausführliche Erklärung, wie ein Abenteuer ohne Spielleiter gespielt wird.

Allerdings werden dafür viele Zusatzinformationen z.B  aus dem Spielerhandbuch benötigt, die ich eventuell auch in das Spiel einfügen muss, damit man kein zusätzliches Material braucht.

Zunächst bedeutet das alles, dass das Spiel durch ein reines Geklicke durch Textfenster realisiert wird. Dabei stehen pro Abschnitt der Story verschiedene Entscheidungen zur Verfügung, die durch andere Abschnitte führen.
Bevor ich mir Gedanken um den Spielcharakter und dessen viele Fähigkeiten und Werte mache, konzentriere ich mich erst auf die insgesamt 81 Textabschnitte der Story.

Wie erwähnt, habe ich noch nicht viel Erfahrung mit dem Programmieren in Java und weiß demnach nicht wie viel zusätzliche Arbeit ich mir mache, was sich eigentlich vermeiden ließe. Ich programmiere jetzt einfach mal drauf los und schau was dabei herauskommt.

Die ersten Ergebnisse sehen schon ganz gut aus.

 

The Book of Heavy Metal [#3]

Nach langer, langer Zeit (wie bereits beim letzten Eintrag), hat es mich nun endlich wieder gepackt hier weiter zu schreiben.

Für den nächsten Buchstaben, das C, kann ich mich nur schwer zwischen den drei Bands Cradle of Filth, Children of Bodom und Civil War entscheiden.
Diese drei Bands stellen teils unterschiedliche Genres dar, (Dark Metal, (Death) Metal, Power Metal) und lassen sich dadurch eigentlich ganz gut trennen. Deshalb entscheide ich mich heute für Cradle of Filth.

 

C wie Cradle of Filth
Musikgenre: Dark Metal, Extreme Metal, (Vampyric Metal)
Herkunftsland: Großbritannien
Gründung: 1991

Das erste Mal aufmerksam auf Cradle of Filth wurde ich, als ich 2015 den Livestream des Wacken Festivals angeschaut habe. Mir kam der Name der Band bekannt vor und ich dachte, dass ich mir das mal anschauen könnte. Ich erwartete „standardmäßigen“ Black Metal. Beim Gesang des Sängers Dani Filth war ich dann allerdings doch überrascht. Ich hatte sofort das Bild einer Fledermaus, die abartig hohe Töne von sich gibt, im Kopf. Das ist die passendste Beschreibung des Gesangs die mir so einfällt.

Diese, etwas ungewöhnliche, Art des Gesangs lässt die Band aus den anderen „Black Metal“ Bands herausstechen. Wobei man Cradle of Filth auch nicht eben direkt dem Black Metal zuordnen kann. Grade dann nicht, wenn man sich in den Black Metal Genres nicht so gut auskennt…

Diskografie:

  • 1994: The Principle of Evil Made Flesh
  • 1996: Dusk… and Her Embrace
  • 1998: Cruelty and the Beast
  • 2000: Midian
  • 2003: Damnation and a Day
  • 2004: Nymphetamine
  • 2006: Thornography
  • 2008: Godspeed on the Devil’s Thunder
  • 2010: Darkly, Darkly, Venus Aversa
  • 2012: The Manticore and Other Horrors
  • 2015: Hammer of the Witches

Am besten gefällt mir derzeit noch das aktuelle Album Hammer of the Witches. Was hauptsächlich daran liegt, dass ich die älteren Alben noch nicht arg gehört habe…

Wie immer gilt: Einfach mal reinhören!

Hörbeispiel des Hammer of the Witches Album: Blackest Magick In Pratice
Weitere Hörbeispiele: Under Huntress Moon, Mother of Abominations (Cthulhu-Mythos Anspielung?)

The Book of Heavy Metal [#2]

Nach langer Zeit komme ich nun endlich mal wieder dazu etwas in meinen Blog zu schreiben. „Mein Blog“ klingt immer noch etwas komisch. Ich erwarte nicht wirklich, dass irgendjemand meinen Quatsch hier liest, aber die Vorstellung, dass es vllt jemand doch tut oder dass zumindest die Möglichkeit besteht dies alles zu lesen, freut mich irgendwie.

Gerade eben höre ich, selbstverständlich, wieder Musik. Ich habe Van Canto auf Zufallswiedergabe gestellt und lasse mich von einer meiner Lieblingsbands entspannt berieseln.
Hier in diesem neuen Teil des Book of Heavy Metal, soll es allerdings nicht um diese Band gehen. Van Canto brachte mich dazu mit dem nächsten Buchstaben im Alphabet weiter zu machen, als eben das Cover zu The Bard’s Song von Blind Guardian lief. Mit Van Canto werde ich mich ein anders mal beschäftigen, was laut dem Alphabet aber wohl noch dauern kann.

 

B wie Blind Guardian
Musikgenre: Power Metal
Herkunftsland: Deutschland
Gründung: 1984, Umbenennung zu Blind Guardian: 1987

An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich Blind Guardian als eine verdammt tolle Band bezeichnen würde! Allerdings habe ich mich bisher noch nicht so stark auf diese Band konzentriert, wie ich es bei anderen getan habe. Ich kenne nur die bekanntesten Songs richtig gut mit Text. Wenn mir Songs gefallen, suche ich meist sofort die Lyrics dazu heraus und singe (stumm) mit. Blind Guardian habe ich bisher so noch nicht komplett durchgearbeitet.

„Weshalb will der Typ dann aber unbedingt hier was drüber erzählen?!“

Ganz einfach: Die Band ist verdammt klasse und hat es verdient im B-Bereich hier erwähnt zu werden! Es werden hier noch öfters Bands auftauchen die ich nicht besonders gut „kenne“, deren Musik ich aber verdammt gut finde.
(Und im Bereich B hat meine Musiksammlung irgendwie nur Blind Guardian als gute Band ausgespuckt.)

Was ich besonders schön finde, ist die Band-Hymne: The Bard’s Song

Bemerkenswert ist, dass alle Fans der Band diesen Text (und andere) auf jeden Fall auswendig mitsingen können und dies auch tun!

Diskografie:

  • 1988: Battalions of Fear
  • 1989: Follow the Blind
  • 1990: Tales from the Twilight World
  • 1992: Somewhere Far Beyond
  • 1995: Imaginations from the Other Sode
  • 1998: Nightfall in Middle-Earth
  • 2002: A Night at the Opera
  • 2006: A Twist in the Myth
  • 2010: At the Edge of Time
  • 2015: Beyond the Red Mirror

Auch für Herr der Ringe Fans dürften gerade die Themen der Band sehr interessant sein. Siehe: Nightfall in Middle-Earth.

Ebenfalls erwähnen möchte ich noch kurz die wundervollen Coverversionen des Bard Songs:

Die Van Canto Version im A-Cappella Stil: hier.
Und die Version von PelleK aus Norwegen: hier.

Ich finde es immer etwas schwer über die Musik oder die Bands zu schreiben, da die Musik selbst immer viel mehr aussagt. Wer noch mehr über die Band selber erfahren möchte, dem empfehle ich den Wikipedia Artikel und sonst ist mein Vorschlag: Musik anhören! Auf voller Lautstärke bis die Ohren qualmen!

Wer noch dem Dunklen Parabelritter zu Blind Guardian zuhören will, kann das hier tun.

Elbisch lernen für Anfänger

elbisch

Vor ein paar Tagen wurde ich durch einen anderen Blog wieder an das Fanatasygenre und daran dass ich gerne in diese Welten, wie etwa Mittelerde oder Alagaësia, eintauche erinnert.
Wiedereinmal faszinierten mich die erfundenen Sprachen der Fantasyautoren wie Tolkien und Paolini. Elbisch, Zwergisch und dergleichen wirken so besonders und zugleich schwierig zu lernen.
Beides ein Ansporn sich mal darüber zu informieren. Vielleicht ist es ja doch nicht so schwer zu verstehen wie gedacht. (So lang es nicht so schwer wie Französisch ist sollte ich das hinbekommen…)

Die meisten eigenen Sprachen aus Büchern sind natürlich nicht als komplette, lernbare Sprache ausgereift. Meist sind es eben nur einzelne Texte oder Abschnitte die wie aus lauter Buchstaben zusammengewürfelt aussehen. (Da lief wohl die Katze mal quer über die Tastatur.)
Die Sprachen (wie z.B. Elbisch) aus den Büchern von J.R.R. Tolkien sind allerdings tatsächlich lernbar. Tolkien erfand hier wirklich eine neue Sprache, die, zumindest in den Grundsätzen, gesprochen werden kann.

Durch meine Recherche im Internet fand ich einige Seiten die sich mit Tolkiens Sprachen auseinandersetzen.

Zuerst stieß ich auf eine Seite, die auf mehrere Quellen verwies. Dabei einmal das Buch ‚Das Große Elbisch Buch‘ von Helmut W. Pesch und einmal auf eine weitere Website eines begeisterten Tolkien Fans, der Kurse für die elbischen Sprachen anbietet.

Wie ich feststellte, gibt es zwei Arten der elfischen Sprache: Sindarin und Quenya. Desweiteren gibt es noch einen Kurs für die Sprache der Númenor: Adûnaic. Da ich mich aber auf Elbisch konzentrieren möchte schaute ich mir diesen Teil nicht weiter groß an.
Sindarin ist die Sprache der Elben aus Mittelerde. Bekannte Zitate und Sprüche aus Der Herr der Ringe sind also in Sindarin gesprochen. Quenya ist die Sprache der Hochelben aus den Unsterblichen LandenQuenya ist also die ‚reinere‘ der beiden Sprachen. Desweiteren bietet Quenya anscheinend eine einfachere und besser bekannte Grammatik, sowie mehr Vokabular als Sindarin.

Ich entschied mich fürs erste für Quenya und lud mir sofort die PDF Dateien zu den einzelnen Kursen, sowie die Vokabeltabellen herunter. Jetzt versuche ich nach und nach die Sprache Quenya zu lernen. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie weit ich damit komme. Werde ich in ein paar Wochen oder Monaten vllt ein bisschen Elbisch sprechen können?

Alles fein sortiert.

Alles fein sortiert.

Quellen und Material:

Sindarin und Quenya Kurse
Elbisch Crashkurs

Neues von Ello

Es gibt Neuigkeiten zum alternativen Sozialen Netzwerk namens Ello.

Vor drei Tagen veröffentlichte Paul Budnitz, der Gründer von Ello, die Nachricht, dass Ello zu einer sogenannten Public Benefit Corporation (PBC) konvertiert wurde.
Dies  verstärkt noch einmal erneut die Aussage, dass Ello niemals Geld über Werbung oder Userdatenverkauf erwirtschaften darf, soll und will. Außerdem wird dadurch auch abgesichert, falls Ello verkauft werden sollte, dass die neuen Besitzer diesen Regeln ebenfalls zustimmen müssen.

In other words, Ello exists for your benefit, and will never show ads or sell user data.

Simple, beautiful, and ad-free.

There is a better way.

We, as founders and investors in Ello, vow to support Ello’s mission and to abide by the terms of the Ello Charter.

 

Was diese Änderung genau bedeutet beschreibt Budnitz in seinem Beitrag auf ElloEllo-Post

 

Oder als Original-PDF: Ello PBC PDF

 

The Book of Heavy Metal [#1]

Mit The Book of Heavy Metal starte ich hier eine kleine „Kartei“ meiner Lieblingsbands. Teils zur reinen Information, teils mit eigenen Meinungen und Gedanken versehen.

Beginnen möchte ich mit meiner absoluten Lieblingsband, nämlich…

 

A wie Avantasia
Musikgenre: Power Metal
Herkunftsland: Deutschland
Gründung: 2000

Avantasia entstand im Frühjahr 1999 und kam (nach einer EP) im Jahre 2001 mit dem ersten Album The Metal Opera in die Welt des Heavy Metals.
Avantasia ist streng genommen gar keine Band, sondern viel mehr ein Projekt mehrerer Musiker, die unter der Leitung von Tobias Sammet eine Oper im Stile der Metal Musik hervorbringen wollten (und dies auch wunderbar schafften). Kurze Zeit später kam bereits der zweite Teil der Oper, The Metal Opera Pt. II heraus und führte die Story um die fiktive Welt Avantasia zu einem Ende. (Avantasia ist eine Wortkombination aus „Avalon“ und „Fantasia“.)
Nach diesem wundervollen Projekt brachte die „Band“ noch weitere Alben heraus, die ebenfalls in der Welt von Avantasia ihr Szenario haben.

Diskografie:

  • The Metal Opera:
    • 2001: The Metal Opera
    • 2002: The Metal Opera Pt. II
  • The Wicked Trilogy:
    • 2008: The Scarecrow
    • 2010: The Wicked Symphony
    • 2010: Angel of Babylon
  • 2013: The Mystery of Time

Musikalisch ist diese Power Metal Oper mit voluminösem Klang und orchestralen Passagen ausgestattet, sodass der Begriff „Oper“ durchaus verwendet werden kann. Es ist keine klassische Oper in diesem Sinne, allerdings wird durchaus Abschnittweise durch verschiedene Sänger eine Geschichte entwickelt. Die komplette Story um Avantasia ist im Booklet nachzulesen.

Avantasia ist deshalb meine Lieblingsband, da ich durch diese Musik zum Genre des Heavy Metals kam. Sofort, als ich den damals neuen Song Dying for an Angel hörte, hatte es mich ergriffen. Ich musste sofort das Album kaufen, und kam dadurch zu immer mehr ähnlichen Bands die mich in die Welt des Metals einführten. Avantasia und andere Power Metal Bands sind dabei die einsteigerfreundlichsten um im Metal Fuß zu fassen. (Wenn man sich denn darauf einlässt.) Power Metal zeichnet sich durch hohen Gesang und absolut keinem Anzeichen von gutturalem Gesang aus. Das erinnert eher noch an klassischen Rock. Allerdings werden Themen aus der Welt der Phantasie wie z.B. Drachen, Zauberer etc. besungen. Das muss man mögen.
Ich selbst habe inzwischen zu weit „härteren“ Bands gefunden, allerdings wird Avantasia für mich immer Platz 1 in meinem Musikerherz belegen.

 

Weiterführende Links und Quellen:

Tobias Sammet (Avantasia) Website
Avantasia Wikipedia Eintrag
Metal Opera (Handlung) Wikipedia
Avantasia Live @ Wacken 2014